Die Jugend- und Familienberatungsstelle in Goldach wurde auch im vergangenen Jahr wieder rege genutzt. Die Nachfrage nach Beratungen und Begleitungen besteht unverändert.
In der abgeschlossenen Rechnungsperiode wurden 23 Familien beraten. Es handelt sich dabei um 10 neue Beratungen und 13 Beratungen, welche von früher weitergeführt wurden. Bezüglich Neuanmeldungen war es dieses Jahr etwas ruhiger. Die Anmeldegründe waren jedoch ähnlich wie in den vergangenen Jahren. Folgende Beratungsthemen wurden durch die Jugend- und Familienberatung bearbeitet: Sozialverhalten von Kindern, Erziehungsfragen und Erziehungsdifferenzen, Beziehungsprobleme im familiären Umfeld, emotionale Probleme, Entwicklungsauffälligkeiten, Pubertätskrisen/Ablösungskonflikte und akut belastende Lebensereignisse wie beispielsweise Todesfäll oder Scheidungen. Oftmals wurden verschiedene Bera-tungsthemen parallel bearbeitet.
Am häufigsten erfolgten die Anmeldungen auf Initiative der Eltern; einige Anmeldungen auf Empfehlung der Schule oder der KESB. Die Jugend- und Familienberatung kann nach wie vor einen wertvollen Beitrag bei der Bearbeitung von herausfordernden Situationen innerhalb des Familiensystems beitragen und hilft bei der Stabilisierung belasteter Familien in der Gemeinde.
Das Beratungsangebot wurde mehrheitlich von Familien mit jüngeren Kindern (Vorkindergarten, Kindergarten und Primarschulalter (acht Neuanmeldungen)) in Anspruch genommen. Die Beratungsstelle wirkte aber auch unterstützend bei Problemen im Oberstufenalter (zwei Neuanmeldungen).
Häufig waren Begleitungen von Kindern und Jugendlichen mit regelmässigem Einbezug der Eltern zur Er-ziehungsberatung. Etwas weniger oft fanden alleinige Elternberatungen (ohne Einbezug der Kinder) statt.
Die Jugend- und Familienberatung kann Eltern und Kindern bei den erwähnten Themen unterstützend zur Seite stehen und begünstigt damit eine gesunde Entwicklung der Kinder in der Gemeinde Goldach.