Bauverwaltung

Die Bauverwaltung bearbeitete 2025 167 Baubewilligungen und damit 32 mehr als im Vorjahr. Der Gebührenertrag erhöhte sich um rund CHF 128’000 auf CHF 213’000 (Budget: CHF 150’000). 

Der höhere Gebührenertrag ist auf die Anpassung des Gebührentarifs sowie auf einige grössere Baubewilligungen zurückzuführen.

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Anzahl der Heizungssanierungen von 2 auf 10 zugenommen. Die Anzahl Baubewilligungen für Heizungsersatz auf Alternativenergien ist minimal, von 15 auf 14, gesunken.

                                                   Baubewilligungen 2024 vs. 2025

 

Deckbeläge

Auf nachstehenden Strassen konnte der Deckbelag fertiggestellt werden:

  • Untereggerstrasse (Mühlegutstrasse – Unionstrasse)
  • Untereggerstrasse-Mühlegutstrasse (Schulhaus Kirchenfeld bis Blumeneggstrasse)
  • Wuhrstrasse
  • Neumühlestrasse
  • Witenholzstrasse

 

Aufwertung Biotop Schuppis

Die Aufwertungsarbeiten konnten 2025 abgeschlossen werden. Jetzt werden der Pflegeplan sowie die GAöL-Verträge vorbereitet.

 

Fussweg Rantelwald – Mötteliweiher (Geissrütiweg)

Der Fussweg konnte der Öffentlichkeit im Sommer übergeben werden. Die Kosten belaufen sich auf CHF 133’262.40, wobei der Bund- und Kantonsanteil CHF 104’396.80 beträgt. Die verbleibenden Restkosten von CHF 28’865.60 übernehmen die Gemeinden Goldach und Untereggen. Die Aufteilung erfolgt nach Weglängen und Sicherheitsholzen im Gemeindegebiet. Die Gemeinde Goldach übernimmt CHF 19’243.70 und die Gemeinde Untereggen CHF 9’621.90. Im Budget waren CHF 30’000.00 vorgesehen.

 

Kehrmaschine

Der Werkhof hat eine neue multifunktionale Kehrmaschine in Betrieb genommen. Es handelt sich um ein Knickfahrzeug, das sehr wendig ist und neu auch im Winter für die Schneeräumung eingesetzt werden kann. Die Anschaffungskosten betrugen CHF 156’930.35 bei einem Budget von CHF 200’000.00.

 

Hauptstrasse / Dorfbach

Die Projekte Umgestaltung Hauptstrasse und die Wasserbauprojekte Dorfbach Rathauskreisel bis Wuhr werden noch immer durch eine Einsprache verzögert. Es ist aufgrund der Verzögerung davon auszugehen, dass sich die Arbeiten verteuern werden.

 

 

Goldachpark

Das Projekt wurde weiter verfeinert und kann voraussichtlich 2026 aufgelegt werden. Das Thema PFAS beschäftigte bei der Verfeinerung am meisten.

 

Parkplatzbewirtschaftung

Die Gemeinde Goldach hat sich dieses Jahr in einem kleinen Sicherheitsverbund mit Rorschach zusammengeschlossen. Ebenfalls seit 2025 wird der ruhende Verkehr in der Gemeinde Goldach durch die VüCH kontrolliert. Die Parkeinnahmen betragen CHF 260’467.45. Dies ist leicht höher als im Vorjahr. Die Kosten für die Parkplatzbewirtschaftung belaufen sich auf CHF 57’705.10. Darin enthalten sind auch die Kosten für die Neuanschaffung einer Parkuhr an der Mühlegutstrasse. Die Bussen liegen bei CHF 61’473.30 und sind höher als im Vorjahr.  

 

Neugestaltung obere Appenzellerstrasse
Im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten an der oberen Appenzellerstrasse und der Neugestaltung Florastrasse hat sich der Gemeinderat mit der künftigen Ausgestaltung der rund sieben Meter breiten Strassen befasst und die Mitwirkungsverfahren durchgeführt.
 
Im Mitwirkungsverfahren zur Neugestaltung der Florastrasse sind erfreulicherweise sehr viele Rückmeldungen eingegangen. 
 
Die Auswertung der Rückmeldungen erfolgt voraussichtlich bis im Frühling. Im Anschluss wird das weitere Vorgehen bestimmt.
 

 

Kanalisation

Parallel zu den Kanalspülungen wird bis 2026 das ganze Kanalnetz fernsehtechnisch aufgenommen. Somit kann ein aktuelles Sanierungsprogramm erstellt werden. Wie in den letzten Jahren wurden die notwendigen Strasseneinlaufschächte geleert. Die gesamten Kanalisationskosten werden durch die Abwasser- und Anschlussgebühren sowie durch die gebundenen Reserven gedeckt. Die Sanierungen entsprechen der Massnahmen- und Subventionsplanung gemäss generellem Entwässerungsplan GEP.