Jahresrechnung 2023
Die Jahresrechnung 2023 weist einen Aufwandsüberschuss von CHF 1’687’307 aus. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von CHF 3’236’167. Das ergibt gegenüber dem Budget eine Besserstellung von CHF 1’548’860.
Das bessere Ergebnis lässt sich mit den Minderkosten von CHF 2’064’069 bei der sozialen Sicherheit begründen. Dabei sind insbesondere die Kosten des Asylwesens um CHF 844’473 besser ausgefallen als budgetiert, was auf die höheren Beiträge des Bundes zurückzuführen ist. Weniger Unterstützungsleistungen und mehr Rückerstattungen bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe führten zu einem besseren Abschluss von CHF 540’570. Schliesslich trugen weggefallene Platzierungen mit Minderkosten von CHF 364’140 beim Jugendschutz zum besseren Ergebnis bei. Letztlich sind die Energiekosten gegenüber dem Budget wesentlich tiefer ausgefallen. Zu Kostenüberschreitungen führte die Pflegefinanzierung, welche gegenüber dem Budget mit CHF 398’224 höher ausgefallen ist.
Bei den Steuereinahmen sind die Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen trotz guter Prognosen um CHF 1’562’529 tiefer ausgefallen. Im Gegenzug haben sich die laufenden Einkommens- und Vermögenssteuern mit einem Überschuss von CHF 491’623 und die Quellensteuern mit CHF 200’685 positiv entwickelt. Zur Besserstellung trugen ebenfalls die Grundstückgewinnsteuern mit einem Mehrertrag von CHF 125’581 bei.
Der Gemeinderat beschliesst folgende Ergebnisverwendung:
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Jahr
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Bevorschussung
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Aufwandüberschuss
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CHF 1'687'307
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Bezug aus Eigenkapital, kumulierte Ergebnisse
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CHF 1'687'307
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Gewinn- / Verlustvortrag
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CHF 0
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Verschuldung
Das RMSG definiert die Nettoverschuldung wie folgt:
- Fremdkapital abzüglich passivierte Anschlussbeiträge
- abzüglich Finanzvermögen
Für Goldach ergibt sich nach dieser Berechnungsart per 31. Dezember 2023 eine Zunahme der Verschuldung um CHF 974’481 auf neu CHF 2’660’406.
Budget 2024
Das Budget 2024 weist bei gleichbleibenden Steuerfuss (91 %) einen Aufwandüberschuss von CHF 4’868’365 aus. Die Zunahme der Aufwände gründet vorwiegend bei den Auslagen der Bildung und der sozialen Dienste. Die rückläufige Entwicklung der Gewinn- und Kapitalsteuern und die Mindereinnahmen der wirtschaftlichen Sozialhilfe haben ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis des Gemeindehaushalts.
Finanzplanung
Der Gemeinderat führt die Finanzplanung sowohl für den Haushalt der Gemeinde als auch für jenen der Nebenbetriebe laufend nach. Damit stellt er die Kontinuität seiner Finanzpolitik sicher.
Finanzplanungen stützen sich immer auf verschiedene Annahmen. Diese basieren auf aktuellen Einschätzungen und sollen eine Annäherung an die künftige finanzielle Entwicklung ermöglichen, wobei insbesondere auch die geplanten Investitionen mit einbezogen werden. Sie sind jedoch jährlich zu überprüfen und anzupassen. Die Finanzplanungen gehen vom aktuellen Budget aus.