Jahresrechnung 2025
Mit einem Aufwandsüberschuss von CHF 1’140’584 liegt die Jahresrechnung 2025 um CHF 3’370’482 unter dem budgetierten Aufwandsüberschuss von CHF 4’511’066.
Das erfreuliche Rechnungsergebnis ist in erster Linie auf unerwartet hohe Einnahmen und eine konsequente Ausgabendisziplin zurückzuführen. Besonders ins Gewicht fallen dabei die Einkommens- und Vermögenssteuern mit zusätzlichen Einnahmen von CHF 617’446. Auch bei den übrigen Steuerarten zeigte sich ein sehr positives Bild – die Quellensteuern brachten CHF 135’372 mehr ein, die Gewinn- und Kapitalsteuern sorgten für ein Plus von CHF 440’939 und die Grundstücksgewinnsteuern steuerten weitere CHF 630’846 bei. Im Bereich des Grundbuchamts machte sich die hohe Nachfrage bemerkbar. Mehr Geschäfte und insbesondere einige ertragreiche Fälle führten zu einem Mehrertrag von CHF 534’659 bei den Handänderungssteuern sowie CHF 143’014 bei den Grundbuchgebühren. Die erforderliche Wertberichtigung der Finanzliegenschaften in der Höhe von CHF 1’055’110 konnte vollständig durch einen Bezug aus der Reserve für Wertschwankungen kompensiert werden. Auf der Ausgabenseite fielen hingegen gebundene Mehrkosten für Platzierungsfälle in der Höhe von CHF 396’431 an.
Der Gemeinderat beschliesst folgende Ergebnisverwendung:
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Jahr
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Bevorschussung
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Aufwandüberschuss
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CHF 1'140'584
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Bezug aus Eigenkapital, kumulierte Ergebnisse
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CHF 1'140'584
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Gewinn- / Verlustvortrag
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CHF 0
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Budget 2025
Das Budget 2026 weist – basierend auf einer geplanten Steuerfusserhöhung um 4 Prozentpunkte auf neu 99 % – einen Aufwandüberschuss von
CHF 2’011’516 aus. Insgesamt rechnet das Budget 2026 mit keinen wesentlichen Aufwandssteigerungen gegenüber der Rechnung 2025. Auf der Ein- nahmeseite wird nicht mehr von den ausserordentlich hohen Grundstücksgewinn- und Handänderungssteuern ausgegangen, wie sie im Jahr 2025 angefallen sind.
Auch im Verlauf des Jahres 2025 hat der Gemeinderat die Ausgaben weiterhin kritisch geprüft und deren Notwendigkeit hinterfragt. Verschiedene Massnahmen zur Kostenreduktion und zur Stärkung der Einnahmen wurden geprüft und teilweise bereits im Jahresabschluss 2025 wirksam. Das Budget 2026 baut auf diesen Erkenntnissen auf und wurde entsprechend ausgestaltet. Die Budgetierung bewegt sich damit zunehmend in Richtung eines ausgeglichenen Ergebnisses.
Verschuldung
Das RMSG definiert die Nettoverschuldung wie folgt:
- Fremdkapital abzüglich passivierte Anschlussbeiträge
- abzüglich Finanzvermögen
Für Goldach ergibt sich nach dieser Berechnungsart per 31. Dezember 2025 eine Zunahme der Verschuldung um CHF 1’607’734 auf neu
CHF 3’225’276.
Die Differenz zum Vorjahr resultiert aus der Rückzahlung eines Darlehens kurz vor Ende des Jahrs 2024. Zu Beginn des Jahrs 2025 wurde wieder ein Darlehen zu guten Konditionen aufgenommen.